Medien / Presse

Spiegel: Säuglingsheime in der Nachkriegszeit

»Kinder galten als kleine Tyrannen, die domestiziert werden sollten« Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchsen viele Kinder in Säuglingsheimen auf. Der Historiker Felix Berth hat dazu geforscht und sagt: Die Zustände waren oft katastrophal.



Psychologie Heute: DDR-Kita: Mehr Gewalt und psychische Probleme?

In der ehemaligen DDR wurden mehr Kinder in Krippen betreut. Waren sie dadurch mehr Gewalt ausgesetzt? Was eine Studie dazu herausfand



Berliner Zeitung: Kinderbetreuung in Ost und West: „Man sollte sich fragen, was die DDR richtig gemacht hat“

Neue Studien widerlegen das „Krippentrauma“ und zeigen, dass ostdeutsche Kinder auch nach der Wende weniger Gewalt erlebt haben. Die Forscher werden dafür angegriffen. Ein Interview.



Tagesspiegel: Ostdeutsche sind sogar psychisch gesünder: Neue Forschung entkräftet den Vorwurf vom „Krippentrauma“

Immer wieder hieß es, Kleinkinder seien in der DDR durch Fremdbetreuung geschädigt worden. Jetzt zeigt sich: Westdeutsche Kinder sind viel stärker traumatisierte.



FAZ: Den Eltern blieb der Zutritt verwehrt

Fabian Schwitter in der FAZ zur zwiespältigen Geschichte der Wochenkrippen



Stern: Und niemand kam

Als Säugling war Mareike Fehlberg von Montag bis Freitag ohne Eltern, so wie Hunderttausende Kinder in DDR-Wochenkrippen.



TAZ: „Ich war in einer Wochenkrippe. Montag abgegeben und Freitag wieder abgeholt“

Mindestens 200.000 Kleinkinder in der DDR sahen ihre arbeitenden Eltern jahrelang nur am Wochenende. Unser Autor war eines von ihnen. Die persönliche Aufarbeitung einer Kindheit



MAZ "Meine Mutter dachte, sie tut mir was Gutes" von Alexander Teske

Märkische Allgemeine Zeitung u.a. über Cornelia Gloger



Dresdner Neueste Nachrichten: Wochenkrippen in der DDR: Wie geht es den Betroffenen heute?

Studie aus Dresden und Rostock offenbart psychische Folgen



MDR: Künstlerin arbeitet ihr DDR-Kindheitstrauma mit Tanz auf

Aufwachsen in der DDR, zwischen Wochenkrippen und Leistungssport, Kinderheim, Ausreiseanträgen und Stasi-Familie – davon erzählt Lykke Langer in "Winterkind". In dem autobiographischen Theaterstück teilt sie Erfahrungen aus ihrer Kindheit. Mit ihrer Geschichte bietet sie eine Projektionsfläche für Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Tanz-Stück feiert am 7.11. seine Uraufführung am Projekttheater Dresden.



TAZ: Euer exotisches Bild vom Osten

Ausländerfeindlich und enttäuscht – so zeichnen viele Medien Ostdeutsche. Eine Doku über dieses Problem schafft es aber nicht ins ARD-Hauptprogramm.



Nordkurier: Wochenkrippe in der DDR bescherte ihr ein Trauma fürs Leben

Keine Streitkultur, schwierige soziale Beziehungen und die Fixierung auf ihren Mann: Marion Rudloff wusste lange nicht, dass ihre Unsicherheit ein Erbe des DDR-Kitasystems war.



Nordkurier: Schlimme Erinnerungen an Wochenkrippen in DDR wurden wach

Noch immer haben viele Menschen, die als Kinder in einer Wochenkrippe abgegeben wurden, das Gefühl, dass ihnen nicht zugehört wird. Das soll sich ändern.



BPB: Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? von Christian Zippel

Experten sind uneins: Gab es mehr traumatisierte Kinder in der DDR oder in der Bundesrepublik? In einer längeren Abhandlung setzt sich der Berliner Facharzt Christian Zippel kritisch mit Thesen auseinander, in der DDR hätten Kinder seltener Missbrauch und Vernachlässigung erlebt. Aus seiner Sicht ist das Gegenteil der Fall, vorliegende Studien seien mangelhaft, sie würden die DDR schöner reden, als sie war.



Kinderbetreuung in der DDR: Das Klischee vom Krippentrauma

Wer in der DDR-Krippe war, muss ein Trauma haben. Seit der irrwitzigen Töpfchen-These hält sich dieses Vorurteil. Eine neue Studie zeigt, wie wenig daran stimmt. 27 Studienteilnehmer waren als Kinder in Wochenkrippen oder über längere Zeiträume von ihren Eltern getrennt, ihnen ging es psychisch schlechter. Die Gruppe sei aber zu klein, um die Ergebnisse sinnvoll auszuwerten, schreiben die Forscher.