Medien / Presse

Chrismon: War die DDR ein Sehnsuchtsort der Gleichberechtigung?

Die Kinderbetreuung wurde nicht paritätisch zwischen Eltern geteilt, sondern vom Staat übernommen. Mit fragwürdigen Auswirkungen, wenn zum Beispiel schon wenige Wochen alte Säuglinge weggegeben wurden oder Kinder die ganze Arbeitswoche lang in einer "Wochenkrippe" verbringen mussten. Viele Kinder konnten so keine stabilen Bindungserfahrungen machen.



Mitteldeutsche Zeitung: Streiks, falsche Helden und verheimlichte Atomwaffen: Die größten Geheimnisse der DDR

Arbeiterproteste, Propagandafiguren, Wochenkrippen und geheime Atomwaffen: Die DDR hat viele Geheimnisse, die jahrzehntelang verborgen blieben. Das ZDF klärt in einer Dokumentation einige der größten Mythen der DDR auf.



Stuttgarter Zeitung: Stuttgarter sucht Leidensgenossen Mutterseelenallein in der Wochenkrippe – „Jede Woche ein Abschied für immer“

Als er sechs Wochen alt ist, bringt ihn seine Mutter die Woche über in die Krippe. Spät erkennt Stephan (63), wie ihn das geprägt hat. Wie übersteht ein Kleinkind das emotional?



Thüringer Allgemeine: Als Kleinkind ins Wochenheim: Welche Thüringer erinnern sich daran?

Es gab in der DDR Kinder, die die ganze Woche in Heimen und getrennt von ihren Eltern verbrachten. Für ein Forschungsprojekt der Uni Erfurt wird nach Zeitzeugen gesucht.



Nordkurier: Spätfolgen der Krippenzeit: So leiden DDR-Wochenkinder noch heute

Erinnerungen voller Schmerz: Frühere DDR-Wochenkinder berichten von Bindungswunden, Trost und Selbsthilfe in Mecklenburg-Vorpommern.



Svenska Dagbladet: Sanningen en chock: ”De band mig i spjälsängen”

Hundratusentals östtyska barn bodde på dygnet runt- dagis. Omsorgen var minimal och föräldrarna träffade de på söndagar. ”Veckobarnens” mående har blixtbelyst frågan om tidig anknytning.



Chrismon: Sie gaben sie weg, weil es praktisch war

Bis in die Neunziger verbrachten viele DDR-Kinder die Woche in Krippen, oft schon als Säuglinge. Heike Liebsch gibt diesem lange tabuisierten Kapitel und seinen Folgen eine Stimme



LVZ: Muttersein in der DDR: „Die Trennung war brutal, die Hilflosigkeit groß“ – zwei Frauen erzählen

Frühe Krippenzeiten und strenge gesellschaftliche Vorgaben prägten das Leben junger Mütter in der DDR. Zwei Frauen aus Nordsachsen erzählen, wie sie den herausfordernden Alltag vor und nach der Wende meisterten und welche stillen Stärken sie entwickelten.



RDN: „Es ist eine Lüge, dass die Betreuung in einer Krippe immer gut für Kinder ist“

In ihrem Buch „Die Krippenlüge“ kritisieren Claudija Stolz und Anke Ballmann die Zustände in deutschen Krippen und Kitas. Im Interview erklärt Stolz, was sich ändern müsste, damit Kinder dort besser aufgehoben sind.

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Sächsische: „Wir waren für die Kinder wie Muttis“: So lief’s in einer DDR-Wochenkrippe

Die Kita „Anne Frank“ in Bischofswerda feiert 70-jähriges Bestehen. Zwei Erzieherinnen aus der Anfangszeit haben noch viele Erinnerungen. Schöne und schmerzliche.



Ostsee Zeitung: Frau aus MV verbringt Kindheit im Wochenheim der DDR: „Das prägt mich bis heute“

Sie war erst sechs Wochen alt, als sie in die Wochenkrippe kam. Bis zur Einschulung war sie meist getrennt von der Mutter. Andrea Hlubek (55) aus der Nähe von Ludwigslust leidet bis heute darunter. „Wir waren kleine Roboter.“



Veto: Licht im Dunkeln — Heike Liebsch

Bis in die Neunzigerjahre wurden viele DDR-Kinder in Wochenkrippen und Heimen betreut. Oft waren sie erst wenige Wochen alt und sahen ihre Eltern nur an den Wochenenden. Heike Liebsch klärt über dieses Kapitel auf, das lange ein Tabu war.



Ostthüringer Zeitung: Zeitzeugen von Wochenkrippen in Gera gesucht

Um die Geschichte der Wochenkrippe speziell in Gera zu beleuchten, brauchen wir nun Ihre Unterstützung. Wir suchen Personen (Wochenkrippenkinder, ehemalige Angestellte und auch Eltern oder verantwortliche Bezugspersonen), die Ihre Erfahrungen und Erinnerungen zum Thema Wochenkrippe in der Stadt Gera mit uns teilen möchten. Dazu würden wir gerne mit Zeitzeugen ins Gespräch kommen. Wer Interesse an der Mitarbeit oder Fragen zu dieser haben, kann sich gerne melden an: Gedenkstätte Amthordurchgang Gera Telefon: 0365 5527630 Fax: 0365 5527639 E-Mail: info@torhaus-gera.de



Jahresbericht 2025 erschienen: Unterrichtung durch die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur beim Deutschen Bundestag

In der Drucksache 21/520 des Deutschen Bundestages berichtet die SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag, Frau Evelyn Zupke den Bundestagsabgeordneten von Ihrer Arbeit im letzten Jahr. Unter Punkt 2.9 "Betroffene von Unterbringung in Wochenkrippen" heißt es u.a.: "Die Unterbringung in einer Wochenkrippe oder einem Wochenheim gilt nach derzeitiger Rechtslage grundsätzlich nicht als rehabilitierungs- und entschädigungsfähiges Unrecht. Gegenwärtig leistet der Verein Wochenkinder e.V. einen bedeutenden Beitrag in der wichtigen Vernetzung von Betroffenen und der Information der Öffentlichkeit. Seine Arbeit bedarf weiterer Unterstützung."



Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Wochenkrippen: Thema verdrängt

Lykke Langer führt in Halle das Theaterstück „Winterkind – Made in GDR“ auf. Darin geht es um ein Kind, das von seinen Eltern in einer Wochenkrippe abgegeben wurde.



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