Medien / Presse
MDR Aktuell: Wochenkinder in der DDR: Gera zeigt ihre Geschichten
In den Wochenkrippen der DDR wurden die Kinder montags abgegeben und freitags wieder abgeholen. Was hat das mit den Kindern und ihren Eltern gemacht? Warum gab es diese Krippen? Eine neue Ausstellung in Gera beleuchtet Wochenkrippen zwischen sozialistischer Ideologie, Familientrennung und Traumata. Ehemalige Erzieherinnen, Eltern und Krippenkinder kommen zu Wort. Auch berührende Kunst ist zu sehen.
„Als Kind wurde ich 12 Stunden fixiert“: Sie erzählt aus ihrem Krippenalltag
Gera. Vier Jahre lang sah Heike Liebsch ihre Eltern nur einmal pro Woche – als Wochenkrippenkind der DDR. 25 Minuten Augenkontakt pro Tag, nächtliche Fixierung, Schreienlassen: Was damals als „gute Betreuung“ galt, hinterließ nicht nur bei ihr Spuren – eine Ausstellung in Gera
Berliner Zeitung: Dienstags gebracht, freitags geholt: Von einem, der in der DDR-Wochenkrippe war
Wie prägt es einen Menschen, wenn er als Winzling nur am Wochenende bei seiner Familie lebt? In seinem neuen Buch schildert unser Autor Alexander Teske seine Erfahrungen. Ein Vorabdruck.
Tagesschau: Tagelang ohne Eltern - Wochenkrippen-Kinder spüren Folgen bis heute
In der DDR verbrachten viele Babys die Woche in Wochenkrippen, getrennt von den Eltern. In Stuttgart sucht eine Selbsthilfegruppe nach Wegen, mit den psychischen Folgen umzugehen.
Ostthüringer Zeitung: Eine Woche ohne Mama: Zwischen Alltag und Abstand in Gera
Gera. Von „Jenny Marx“ bis „Rosenhügel“ – bekannte Orte treffen auf offene Fragen. Eine neue Ausstellung und Publikation dokumentieren, wie in Gera Kinder betreut wurden.
BPB: "Sind so kleine Hände" Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen der DDR als Schutzfaktor vor Kindesmisshandlung?
Ein Dauerstreitthema der Aufarbeitung ist die unterschiedliche Sozialisation in DDR und Bundesrepublik und ihre Folgen, sei es beim Aufwachsen in Familien, Kinderkrippen, Kindergärten oder Heimen. Wo beispielsweise gab es mehr Gewalt gegen Kinder, durch was wurde sie eher begünstigt?
MAZ: Trauma durch DDR-Wochenkrippe: „Ein Teil von mir liegt immer noch in diesem Gitterbett und wartet, abgeholt zu werden“
Montag abgegeben, Freitag abgeholt: Mit sechs Wochen kam Cornelia Gloger das erste Mal in die Wochenkrippe. Drei Jahre waren die Erzieherinnen ihre Hauptbezugspersonen.
Mitteldeutsche Zeitung: Streiks, falsche Helden und verheimlichte Atomwaffen: Die größten Geheimnisse der DDR
Arbeiterproteste, Propagandafiguren, Wochenkrippen und geheime Atomwaffen: Die DDR hat viele Geheimnisse, die jahrzehntelang verborgen blieben. Das ZDF klärt in einer Dokumentation einige der größten Mythen der DDR auf.
Chrismon: War die DDR ein Sehnsuchtsort der Gleichberechtigung?
Die Kinderbetreuung wurde nicht paritätisch zwischen Eltern geteilt, sondern vom Staat übernommen. Mit fragwürdigen Auswirkungen, wenn zum Beispiel schon wenige Wochen alte Säuglinge weggegeben wurden oder Kinder die ganze Arbeitswoche lang in einer "Wochenkrippe" verbringen mussten. Viele Kinder konnten so keine stabilen Bindungserfahrungen machen.
Stuttgarter Zeitung: Stuttgarter sucht Leidensgenossen Mutterseelenallein in der Wochenkrippe – „Jede Woche ein Abschied für immer“
Als er sechs Wochen alt ist, bringt ihn seine Mutter die Woche über in die Krippe. Spät erkennt Stephan (63), wie ihn das geprägt hat. Wie übersteht ein Kleinkind das emotional?
Thüringer Allgemeine: Als Kleinkind ins Wochenheim: Welche Thüringer erinnern sich daran?
Es gab in der DDR Kinder, die die ganze Woche in Heimen und getrennt von ihren Eltern verbrachten. Für ein Forschungsprojekt der Uni Erfurt wird nach Zeitzeugen gesucht.
Nordkurier: Spätfolgen der Krippenzeit: So leiden DDR-Wochenkinder noch heute
Erinnerungen voller Schmerz: Frühere DDR-Wochenkinder berichten von Bindungswunden, Trost und Selbsthilfe in Mecklenburg-Vorpommern.
Svenska Dagbladet: Sanningen en chock: ”De band mig i spjälsängen”
Hundratusentals östtyska barn bodde på dygnet runt- dagis. Omsorgen var minimal och föräldrarna träffade de på söndagar. ”Veckobarnens” mående har blixtbelyst frågan om tidig anknytning.
Chrismon: Sie gaben sie weg, weil es praktisch war
Bis in die Neunziger verbrachten viele DDR-Kinder die Woche in Krippen, oft schon als Säuglinge. Heike Liebsch gibt diesem lange tabuisierten Kapitel und seinen Folgen eine Stimme
LVZ: Muttersein in der DDR: „Die Trennung war brutal, die Hilflosigkeit groß“ – zwei Frauen erzählen
Frühe Krippenzeiten und strenge gesellschaftliche Vorgaben prägten das Leben junger Mütter in der DDR. Zwei Frauen aus Nordsachsen erzählen, wie sie den herausfordernden Alltag vor und nach der Wende meisterten und welche stillen Stärken sie entwickelten.