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Vortrag mit Filmbeitrag "Wochenkinder in der DDR"

Wir laden herzlich zur Vorstellung der Dissertation von Heike Liebsch "Wochenkinder in der DDR" am 28.10.26 in die Kaiserwerke ein. Der Abend wird abgerundet mit dem ZDF Frontal21 Film-Beitrag "Wenn die Eltern Fremde sind".

   Wo: Kaiserwerke Gera, Rudolf-Diener-Straße 4, 07545 Gera
   Moderation: Frank Karbstein
   Eintritt: frei

Heike Liebsch arbeitet in ihrer Dissertation das System der Wochenunterbringung in der DDR umfassend auf. Sie skizziert die gesellschaftlichen Rahmenbedingen und die historische Entwicklung der Wochenbetreuung ebenso wie die individuellen Auswirkungen auf die Menschen und Familiensysteme. Dabei geht Sie unter anderem den Fragen nach: Welche Folgen hatte die heimähnliche Unterbringung für die Wochenkinder? Was ist aus ihnen geworden? Es zeigt sich, dass Betroffene oftmals bis ins hohe Alter an psychischen und gesundheitlichen Spätfolgen leiden.

Gezeigt wird auch die Dokumentation „Wenn die Eltern Fremde sind“, eine Sendung von ZDF Frontal21.

Das Projekt wurde gefördert und unterstützt durch: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
 

Podiumsgespräch: Ungehalten – Wochenkinder in der DDR und heute

Im Podium nehmen Platz:
- Prof. Florian von Rosenberg (Universität Erfurt)
- Alexander Teske (Journalist)
- Dr. Heike Liebsch (Autorin)
- Cornelia Grasme (Podcast Ungehalten)
Moderation: Dr. Peter Wurschi (Landesbeauftragter des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Gemeinsam mit Forschenden und Betroffenen wollen wir der Geschichte, den Erfahrungen und der heutigen Perspektive auf das Leben der Wochenkinder nachgehen.

Ort: Universität Erfurt, URMZ; Gebäude C21, Hörsaal 2, Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ), Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt

Veranstalter: Universität Erfurt, Wochenkinder e.V.

Vortrag: Wochenkinder in der DDR – Transgenerationale Weitergabe von Traumata

ausgebucht

Frau Prof. Dr. Heide Glaesmer (Universität Leipzig, Arbeitseinheit „Psychotraumatologie und Migrationsforschung") spricht in der Mokka Milch Eisbar über uns Wochenkinder. Sie geht der Frage nach, welche psychischen Folgen diese frühen Trennungserfahrungen hatten und wie sich solche Traumata transgenerational, also auf die nächste Generation, weitergeben können. Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Austausch.

Ort: Mokka Milch Eisbar, Karl Marx Allee 35, 10178 Berlin, U-Bahnhof Schillingstraße