Podcast

"Ungehalten" Der Wochenkinder-Podcast


Wochenkinder in der DDR.

Wie war es, als Säugling oder Kleinkind von Montag bis Freitag in einer DDR-Wochenkrippe zu leben? Welche Folgen hatte diese Form der Betreuung für die Kinder, ihre Eltern und die Erzieherinnen? Und was wissen wir heute darüber?
Diesen Fragen gehen Cornelia Grasme und Alexander Teske in ihrem Podcast „Ungehalten“ nach. Gemeinsam mit ehemaligen Wochenkindern, Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie Fachleuten aus Psychologie, Wissenschaft und Kultur sprechen sie über persönliche Erfahrungen, aktuelle Forschung und die Bedeutung der Wochenkrippen bis in die Gegenwart.

Der Titel des Podcasts ist doppeldeutig. „Ungehalten“ beschreibt zum einen die Wut und Sprachlosigkeit vieler ehemaliger Wochenkinder angesichts ihrer Erfahrungen und deren möglicher Folgen bis ins Erwachsenenalter. Zum anderen verweist er auf das Gefühl, in einer prägenden Lebensphase nicht ausreichend gehalten worden zu sein: emotional, körperlich und in einer sicheren Bindung.
Das ist aus unserer Sicht wichtig, weil der Titel sonst nicht sofort verständlich ist und gerade diese zweite Bedeutung viel von dem trägt, worum es uns geht.

Alexander wurde 1971 in Leipzig geboren und ging 1972 bis 1974 ebenda in die Wochenkrippe. Er arbeitet heute als freie Journalist und Autor in Hamburg.
Cornelia wurde 1968 in Greifswald geboren und hat als Säugling mehrere Monate in einer DDR-Wochenkrippe verbracht. Sie lebt heute in Potsdam und arbeitet im Bereich Strategie, Kommunikation und Organisationsentwicklung.

Überall, wo es Podcasts gibt:

Waren Sie selbst in einer Wochenkrippe oder einem Wochenheim? Waren Sie Elternteil oder Erzieherin? Möchten Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen? Schreiben Sie uns: ungehalten@wochenkinder.de

Der Podcast ist ein Projekt des Vereins Wochenkinder e.V.
Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur